FDP.Die Liberalen
Horgen
Ortspartei Horgen
28.05.2019

Parolen für die bevorstehende Gemeindeversammlung vom 6. Juni 2019

Die FDP Horgen freut sich auf die bevorstehende Gemeindeversammlung, an welcher die direkte Demokratie in ihrer ursprünglichen, lokalen Form gelebt werden kann. Für die Partei auch positiv, dass die Gemeinde einmal mehr eine erfreuliche Rechnung fürs vergangene Jahr abnehmen darf; dies trotz Mindereinnahmen bei den juristischen Personen, welche in wirtschaftlich sehr guten Jahren bis zu 50% der ordentlichen Steuerlast mitstemmen.

Während die zwei Geschäfte „Erhöhung Anteil Biogas“ und die „Bauabrechnungen“ grossmehrheitlich befürwortet werden, gab der geplante Ausbau der Schulsozialarbeit zur längeren Diskussion Anlass: Obwohl man sich des gesellschaftlichen Wandels und der mit der integrativen Schulung einhergehenden Zusatzbelastung der Lehrerschaft durchaus bewusst ist, wird trotzdem nicht verstanden, weshalb dem Staat in zunehmender Kadenz immer mehr Erziehungs-, Koordinations- und Schlichtungsaufgaben auferlegt werden; nun bereits auf der Kindergartenstufe. Eltern und auch Kinder sollten wieder mehr Eigenverantwortung und die Konsequenzen ihres Handelns tragen müssen. Nach gewalteter Diskussion überwog dann aber doch die Meinung, dass sich die Lehrerschaft bestmöglich auf ihre Kernaufgabe, die Bildung und Wissensvermittlung, konzentrieren können müsse, weshalb deren Entlastung in schwierigen und zeitaufwendigen Fällen durch Schulsozialarbeiterinnen und –arbeiter sinnvoll ist. Damit stimmt die FDP allen vier Sachgeschäften der Gemeindeversammlung vom 6. Juni zu.

Im Hinblick auf den notwendig werdenden zweiten Wahlgang für die Besetzung des durch den Wegzug einer FDP-Vertreterin frei werdenden Sitz in der Sozialbehörde wird nicht verstanden, dass just die quotenbefürwortende links-grüne Seite auf ihrer Männerkandidatur beharrt, wo doch die FDP mit Dolores Marazzotta eine nachgerade ideale Frauenkandidatin – alleinerziehende Mutter mit Migrationshintergrund – anzubieten hat. Offenbar gilt auch bei Links-Grün in Horgen, dass nur eine linke Frau eine ‚gute’ Frau sei. So droht in der Sozialbehörde eine Mitte-Links Mehrheit mit einem Männerüberhang von fünf Männern zu bloss noch zwei Frauen.